Zeit und Geld

Wie ist sowas möglich?

Das Wichtigste, aber vielleicht auch unbequemste Thema zuerst. Wir wissen wie es ist Sites und Blogs von Reisenden im Netz durchzuschauen und zu denken: Mann, coole Sache, geile Bilder, das will ich auch.

ABER! Hilfe! weder mein Konto, noch mein Chef teilen diese Ansicht.

Keine Sorge! Es gibt für alles eine Lösung.

 

Übrigens verstehen wir, dass nicht viele offen über dieses Thema reden wollen.

Geht ja im Prinzip auch niemand was an, trotzdem wäre es für die eigenen Vorbereitungen schön zu wissen:

Wie ist sowas möglich?

Erstens finanziell und zweitens natürlich auch zeitlich.

 

Hier kommt unser Weg:

Nun an allererster Stelle steht der Wille, so etwas zu tun.

Frag dich:

Willst du`s?

Wirklich?

Ja!

 

Na, dann mach's doch einfach!

 

Wir haben uns mit dieser Reise nicht erst seit gestern oder letzter Woche befasst, sondern mehr oder weniger schon seit drei Jahren. Durch vorhergegangenes Reisen wussten wir, was finanziell auf uns zukommt und konnten dadurch abschätzten, was wir brauchen werden. Da wir noch jung und relativ ungebunden sind, spielte der zeitliche Aspekt eine untergeordnete Rolle. Der Job bzw. Selbständigkeit wurde aufgegeben*. Das ist natürlich ein großer, evtl. unumkehrbarer Schritt und fällt nicht jedem leicht, aber wie sonst kommst du an Zeit?

 

Job weg? Jetzt hast Du Zeit.

 

*Das steht hier zuerst, kommt aber nachdem die Kohle beisammen ist. Logisch oder?

Fehlt noch das Geld.

Ein Ausstieg aus dem Job und nur vom Ersparten leben? Dazu das Auto und alle Nebenkosten.

Jetzt kommen keine obstrusen Anlagegeschäfte oder Crowd Funding.

Wir haben (leider) weder im Lotto gewonnen, noch geerbt oder betätigen uns beruflich als Tochter oder Sohn. Wir bezahlen alles aus den eigenen Taschen, die wir zuvor auch selbst gefüllt haben.

Eines steht fest: Wenn man längere Zeit unabhängig Reisen und dabei nicht leben will wie ein „Hund“, braucht man ein gewisses finanzielles Polster, denn es kostet Geld und ist wirklich nicht immer billig.

 

Je nach Einstellung zum Lebensstil kannst Du daran aber sehr viel ändern!

 

Die Zauberworte heißen sparen und arbeiten! Klingt abgedroschen, war in unserem Fall aber die einzige Möglichkeit. Den Luxus einschränken und dafür die eine oder andere Überstunde mehr machen. Schließlich weißt Du ja wofür du sparst und dadurch fällt das Ganze auch nicht mehr so schwer. Und jetzt hauen wir raus was geht! ;-)

 

Gespart? Jetzt hast du Geld.

hard facts

Das Auto hat, so wie es jetzt dasteht inklusive Anschaffung und aller Kosten, ca. 14.000 €* gekostet. Dazu 5.000 € als Sicherheitseinlage für das Carnet de Passages (Zolldokument für das Auto).

Desweiteren haben wir mit monatlichen Ausgaben von ca. 1.000 € gerechnet, wovon natürlich der Hauptteil für Diesel draufgeht.

 

Damit wollen wir auch zeigen, dass eine solche Reise auch als „Normalsterblicher“ möglich ist.

 

Never stop believing!

 

Und jetzt bist Du dran, geh raus und bring it on!!!

 

 

 

* Das geht auch wesentlich Günstiger mit VW Bus oder Ähnlichem. Es muss kein Cruiser sein, wenn man mit gewissen Einschränkungen leben kann oder aber eben (wie im Cruiser) nicht leben will. Desweiteren schrauben wir alles selbst, nicht bloß Ölwechsel und Co.!