Hello Heimat

Wir sind zurück! Nach fast zwei Jahren, in denen wir 66 tausend Kilometern durch 36 Länder gereist sind.

Im Gepäck: jede Menge Geschichten, Abenteuer, Fotos, Videos, Erinnerungen, Erfahrungen für’s Leben und unter anderem auch drei Hunde.

Die letzen Kilometern vor dem Ziel. Auf dem Schauinsland, wie vor 2 Jahren... Nur diesmal in die andere Richtung.
Die letzen Kilometern vor dem Ziel. Auf dem Schauinsland, wie vor 2 Jahren... Nur diesmal in die andere Richtung.
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Ein Jahr Joey

Heute feiern wir ein Jubiläum!

Am 30. September 2017 kam Klein-Joey an Bord. Er lief mutterseelenallein im Iran am Straßenrand entlang.

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Kirgisistan

Jurten, unendliches Grün, riesige Pferde- und Schafherden, schneebedeckte Berge und Seen... 🐏🐎🐑💚🏔

Kirgisistan fühlt sich manchmal an wie ein Märchen. 

Song Kol Bergsee - Nomaden Traum
Song Kol Bergsee - Nomaden Traum
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Bartang Valley - der abenteuerliche Weg durch den Pamir

Es hieß, der Weg sei gesperrt, die Flussdurchfahrten seien hüfttief und reisend, ständig gäbe es Erdrutsche, usw.
Wir sind trotzdem reingefahren, haben es uns selbst angeschaut... und waren beeindruckt!
300 km mit dem ein oder anderen Abenteuer: Im Sumpf eingesunken, Hunde entlaufen bzw. entführt, uns wurde nicht langweilig... Auch ohne Erdrutsche oder tiefe Flüsse.
Klickt einfach Mal durch die Fotos.

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Pamir Highway

Unser Camp am Pamir Highway mit Ausblick auf Afghanistan
Unser Camp am Pamir Highway mit Ausblick auf Afghanistan

Durch das grüne Wakhan Valley immer entlang der Afghanischen Grenze ging es die letzen Tage höher und höher, auf die mondähnliche Pamir Hochebene auf um die 4000 m!
Moby schlägt sich enorm gut, dank sei dem Turbo. Auch der höchste Pass mit 4.655 m hat der gute Alte ohne Probleme bewältigt.


Der "Mythos" Bartang Valley hat dann auf uns gewartet. Wir haben die verrücktesten Sachen darüber gehört: Flussdurchfahrten bis Brusthöhe, Erdrutsche und überhaupt sei es momentan gesperrt. Es war nicht so: Wir sind glücklich durchgekommen. 300 km, bekannt als der abenteuerlichste Weg durch den Pamir. Fotos davon folgen.

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Hello Tadschikistan

Joey kühlt sich im Kristallklaren Bergsee ab... Er liebt Wasser!
Joey kühlt sich im Kristallklaren Bergsee ab... Er liebt Wasser!

Seit 10 Tagen sind wir hier und haben die Seen im Fan Gebirge abgeklappert... Oft nur erreichbar über sehr holprige und steile Pisten, mit kleinen Wasserdurchfahrten und durch abgelegene Bergdörfer.

Wir waren vom ersten Tag an überwältigt von diesem Land. Es kommt uns manchmal vor, als wären wir im Paradies gelandet!


Bis gestern in der Hauptstadt Dushanbe, die alles andere als paradiesisch ist, wo wir Vorräte für den Pamir Highway aufgestockt haben und Joey und Maya die "doppelte Staatsbürgerschaft" erhalten haben. 😉


Jetzt geht's auf ins Pamir Gebirge, auf den zweithöchsten Highway der Welt! ✌

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30 Länder

Wir sind angekommen im Land Nummer 30!
Wir sind angekommen im Land Nummer 30!

1. Germany
2. Switzerland
3. Austria
4. Italy
5. Slowenia
6. Croatia
7. Hungary
8. Romania
9. Serbia
10. Bosnia Herzegowina
11. Montenegro
12. Albania
13. Greece
14. Macedonia
15. Bulgaria
16. Turkey
17. UAE (Dubai)
18. Thailand
19. Cambodia
20. Vietnam
21. Laos
22. Georgia
23. Armenia
24. Azerbaijan
25. Iran
26. ‎Pakistan
27. ‎Indien
28. ‎Nepal
29. ‎Turkmenistan
30. ‎Usbekistan
31. ‎Tajikistan

Auf dem Dach der Welt

Wir sind auf dem Dach der Welt!
Und können euch berichten, es ist sehr kalt und im wahrsten Sinne des Wortes ziemlich atemberaubend hier oben.
Ursprüngliche nepalesische Dörfer, Gebetsflaggen, die Monster-Berge sowie die dünne Luft, eine Kombi die einem den Atem raubt!

Wir sind mit Moby bis auf 3.500 m hochgefahren, haben dabei (mit minimal schlechtem Gewissen) zahlreiche Wanderer überholt. Unsere "Ausrede", dass wir mit zwei Hunden nicht die komplette Strecke wandern können, da wir nicht 10 kg Hundefutter für 3 Wochen mitschleppen können, hat jedem eingeleuchtet. Von der Kondition hätten die Hunde locker flockig in der selben Zeit laufen können, in der wir gefahren sind. Viel mehr als 5km/h waren meist nicht drin. Brutale Offroad Piste, 100 km nach Manang!

Oben haben wir uns langsam mit Tageswanderungen akklimatisiert und der Höhepunkt war dann die 3 Tagestour zum Tilicho Lake auf 5000 m!
Mit im Gepäck: 2kg Hundefutter.

Insgesamt haben wir in der letzten Woche 5.500 Höhenmeter erstiegen, zu Fuß versteht sich! 

Wir schleichen jetzt noch etwas um das Weltdach herum, bevor es dann Richtung Westen nach Indien und Pakistan geht.

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Von Pakistan nach Indien

Wir sind glücklich aus Pakistan raus und Indien rein gekommen!
Exakt an der pakistanisch-indischen Grenze hat Moby die 333.333 km voll gemacht.

 

6 Wochen Pakistan, das hätten wir davor nicht gedacht. Aber es kam alles anders als erwartet, wie immer eigentlich. Es war unglaublich schön in den Bergen und die Menschen waren sehr zurückhaltend aber freundlich. Wir fühlten uns fast immer sicher und haben halt etwas gründlicher nach Nachtplätzen ausschau gehalten. Die Polizei war eigentlich auch immer nett und stehts bemüht in positivem Sinne.

 

Morgen Abend erwarten wir großen Besuch in Delhi!
Wir werden die nächsten Wochen dann gemeinsam in Richtung Süden fahren. Soweit ist auch Indien spitze. Sehr, sehr großer Schnitt zu Pakistan, auch in positivsten Sinne. Sehr exotisch und natürlich. Papageien, Affen und sonst allerhand Wildes. Wieder Frauen auf der Straße und Männer mit offenen Gesichtern. Mal schauen wie der Rest vom Land so ausschaut. Wir sind optimistisch!

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Grenzübergang Iran - Pakistan: Mit Eskorte durch Belutschistan

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Delay in Azerbaijan

 Wir waren die letzten eineinhalb Wochen in Aserbaidschan und genießen jetzt gerade das (wirklich) letzte Bier für lange Zeit, denn morgen geht es in den Iran!

 

So lange Zeit für Aserbaidschan hatten wir eigentlich nicht geplant, aber es gab Probleme mit dem Automatikgetriebe. Moby hat ab und zu „komisch“ geschalten. Nach langem Messen, Prüfen und Lesen des Fehlercodes ergab, dass der sog. „Throttle Position Sensor“ (Gasstellungssensor) defekt sein soll. Also in der Hauptstadt Baku direkt zum Toyota Händler. „Für dieses alte Modell haben wir nichts auf Lager“ hieß es. Lieferzeit: 2 Wochen!

 

Damit hatten wir nicht gerechnet und so lange wollten wir wirklich nicht warten. Also haben wir Toyota-Händler und Offroad Clubs in Iran und Aserbaidschan angeschrieben. Die Iraner haben sich alle fast überschlagen. Einer hat direkt begonnen das Teil in Teheran für uns ausfindig zu machen. Unsere Überlegung war, dass wir bis dorthin weiterfahren. Eigentlich wollten wir das Problem aber lieber heute als morgen gelöst haben.

 

Unverhofft wurden wir dann vom Offroad-Club Aserbaidschan in Baku eingeladen. Es gab Frühstück und uns wurden die neusten Offroad Exkursionen auf Video gezeigt. Wir merkten schnell, dass Offroaden hier ein absoluter Reichensport ist. Die neusten Allradler wurden durch Matsch und Schnee gedrescht – ohne Rücksicht auf Verluste.

Dann wurde Moby (etwas abschätzig) begutachtet und uns versprochen, dass sie nach dem Ersatzteil schauen. Nach ein paar Selfies und Probesitzen für uns im neuen Landcruiser 200 (Mobys Urenkel) verabschiedeten wir uns wieder aus der Welt der Reichen.

Matzes Internetrecherche am nächsten Tag ergab, dass es einen Online-Händler in Dubai gibt, der weltweit original Teile versendet. Super Preis, Lieferzeit maximal 7 Tage. Lieferadresse bekamen wir vom Offroad Club.

 

Montag bestellt, Freitag war es da! In 15 Minuten eingebaut. Funktioniert!

 

Die Warterei in Baku hatte auch einen sehr positiven, mit kleinen negativen Einschlägen durchsetzten, Effekt. Wir wurden täglich, im Schnitt 1,5 Mal eingeladen. Vorrangig zum hier allseits beliebten Tee, zum Mittagessen im Olivenhain, zu einem 3-Gänge Geburtstags-Abendessen im Restaurant von „Big Baba“, zu Bier am Strand und auch noch zu einer Sightseeing Tour in Baku… Zu viele Einladungen können aber auf Dauer echt anstrengend werden. Besonders wenn die Gastgeber kein Englisch reden und den Schlussstrich nicht finden. ;)

Aber wir wollen nicht klagen, wir haben viele Bekanntschaften gemacht und einiges in interkultureller, nonverbaler Konversation dazugelernt!

 

Jetzt sind wir also wieder voll MOBYL und morgen beginnt ein neuer Abschnitt: PERSIEN.

Orient, Wüste, Kamele, Esel… eine völlig andere Kultur. Wir sind sehr gespannt was uns erwartet.

Das Internet im Iran ist zensiert, wir versuchen euch aber auf dem laufenden zu halten

Georgien

Die letzten Wochen haben wir im hohen Kaukasus in Georgien verbracht, in abgelegenen Regionen die nur zu Fuß, Pferd oder mit Allrad erreichbar sind. Allein die Anfahrtswege sind die Reise in diese Regionen wert! Spektakuläre Wege, in Serpentinen steil den Pass hinauf immer am Abgrund entlang. Unser Landcruiser hat sich in diesem Terrain pudelwohl gefühlt. ;)

 

Die Straße zum Bergdorf Shatili wurde vom Hochwasser weggeschwemmt. Die letzten 9 km gings nur noch zu Fuß weiter...

Den Rückweg bis zur Hauptstadt Tiflis hätten wir einfacher haben können: Mit dem Militär Versorgungs Heli! Schweren Herzens haben wir abgelehnt. Moby auf ungewisse Zeit in der Pampa zurück lassen, ging einfach nicht.

Wir sind viel gewandert im Kaukasus. Unsere lezte "Kaukasus-Abschiedswanderung" ging auf den Chaukhi-Pass (3.263 m), 1.400 Höhenmeter, vorbei am unglaublich blauen Blue Lake.
Es war bestimmt nicht das letzte Mal, dass wir hier gewesen sind! Georgien und der Kaukasus zählen zu unseren TOP 5 oder sogar zum Besten bisher. Traurig gehen zu müssen, aber es liegt noch viel vor uns...
Die nächsten Tage geht's von Tbilisi nach Aserbaidschan und dann in den Iran. Wir sind sehr gespannt und freuen uns drauf!

Georgien

So klein und doch so groß!
Europas höchste Berge, wahnsinns Landschaften, Paradies für Wanderer, Offroader und Camper (also für uns)...
Vom kleinen Georgien haben wir nicht so viel erwartet und schätzen es nun umso mehr!

Aus einer kleinen Runde durch den Kaukasus wurde eine ganze Woche. Erstens, weils einfach so wunderschön war und zweitens, weil wir auf einem Pass im Schnee stecken geblieben sind... und am Ende umdrehen und den selben Weg zurück mussten.

Unterwegs fanden wir noch ein neues Teammitglied und wanderten fast bis nach Russland.

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Güle Güle Türkiye

Heute geht's nach Georgien!

 

Wir sind fast schon ein bisschen traurig, die Türkei nach fast 6 für uns Wochen, für Moby Monate! zu verlassen. Trotz aller negativer Schlagzeilen, die das Land zur Zeit macht, haben wir uns pudelwohl gefühlt. Das lag vor allem an den Menschen, die uns das Gefühl gaben, mehr als willkommen zu sein.

Wir finden es extrem schade, dass sich das Land so negativ entwickelt und so gut wie keine internationale Touristen mehr kommen. Die Türkei hat unglaublich viel zu bieten! Natürlich können wir aber trotzdem Alle verstehen, die im Moment keinen Urlaub hier machen möchten.

Güle Güle Türkiye!

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