Mee(H)R SCHNEE

Europa hat viel zu bieten!

Wie vielfältig es wirklich ist, konnten wir in der letzen Zeit hautnah erleben. Vom Schneegestöber in den Dolomiten bis zum Baden in der Adria, dazwischen nur 500 km und alles innerhalb einer Woche.

Mit schlotternden Knien denken wir zurück an die Umrundung der „Drei Zinnen“ in den Dolomiten:

Nach einer kalten, sternenklaren Nacht und einem für die Standheizung arbeitssamen Morgen brachen wir auf, um uns der bisher „härtesten“ Herausforderung (nach dem Verzicht auf eine Badewanne) zu stellen.

 

Wanderschuhe an, Rucksack auf den Rücken und los geht’s!

Nach bereits einer Stunde Aufstieg ging die Landschaft in winterliches Weiß über. Die ersten Schneebälle der Saison flogen. Trotz der Kälte schwitzen wir bald wie die Bären und als wir nach zwei Stunden die Hütte unter den Zinnen erreichten, mussten zuerst Socken und T-Shirts gewechselt werden.

 

Natürlich wendeten wir uns auch unserem Proviant zu, die Rucksäcke sollten ja schließlich leichter werden! Es kam zu Gewichtsverlagerungen von hinten nach vorne. Bevor das Ganze aber zu frontlastig werden konnte, zogen wir weiter. ;)

Währenddessen hatte es begonnen zu schneien und die Sicht wurde immer schlechter. Die einzigen die jetzt noch Spaß hatten waren fünf kleine Shetty-Ponys die vor der Auronzo-Hütte im Schnee tobten.

Um unser Stimmungsbarometer wieder nach oben zu treiben, gönnten wir uns erst mal einen Schoki mit viel Sahne (und Schuss). Damit wir es noch vor Einbruch der Dunkelheit ins Tal schafften, nahmen wir dann unsere Beine (oder zumindest das was von ihnen übrig war) in die Hand und eilten, durch dichten Schneefall und Nebel, dem Tal entgegen, wo wir auch glücklich und erfrierungsfrei ankamen!

Zwei Tage später:

Meeresrauschen, Sonne und Gesang von Gondolieres – wir sind in Venedig.

Schnee und Kälte sind vergessen. Moby bleibt am „Festland“ auf einem Campingplatz stehen und wir schippern in die Inselstadt.  Die Stadt ist überlaufen von Touristen, hauptsächlich Japanern, aber trotzdem sehr schön.

 

Die weitere Route führte uns über Trieste, wo wir die „grotta gigante“ eine gigantische Riesenhöhle anschauten, nach Istrien im Norden Kroatiens. Mit jedem Meter den wir Richtung Süden kamen wurde es gefühlt wärmer, was besonders Matze’s „alte Knochen“ erfreute… ;-)

 

 

Genug erzählt, jetzt genießen wir die Aussicht und trinken noch ein Bier. Prost!

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Susanne (Mittwoch, 26 Oktober 2016 11:39)

    Wow, was für ein Kontrastprogramm! Ich beneide euch schon etwas um eure Erlebnisse. (Jedenfalls jetzt noch.)

  • #2

    Christine (Mittwoch, 26 Oktober 2016 13:09)

    Toll was ihr schon in dieser kurzen Zeit erlebt habt.. ich freue mich jedes Mal wenn wieder neue Bilder von euch online sind. Wünsche euch noch ganz viel Spaß und passt auf euch auf.
    Liebe Grüße aus dem nebligen Münstertal