Woche 1

Wir haben es atemberaubender Weise schon bis in die Dolomiten geschafft!

 

Jetzt sitzen wir hier, in einem, von hohen felsigen Bergen umschlossenen Tal, an einem massiven Lagerfeuer.

 

Vom Bodensee, wo wir unseren ersten Besuch empfangen haben, ging es über einen kleinen Abstecher in die Schweiz und dann über Österreich nochmals zurück nach Deutschland zum schönen Forggensee. In der Nähe besuchten wir das Schloss Neuschwanstein und die längste Hängebrücke der Welt (Tibet-Style).

Der Regen hat uns bisweilen verschont, aber die Temperaturgötter meinten, uns an dem Spaß teilhaben lassen zu müssen, bei 5 Grad draußen zu duschen und bei 0 Grad im Auto zu schlafen. Dabei konnte unsere Standheizung zum ersten Mal zeigen, was in ihr steckt! Nämlich eine Menge Lärm und heiße Luft…

 

Auch erwähnenswert ist eine kleine Episode aus dem Reisealltag, bei der es um champignonartige Pilze und eine kaputte Alarmanlage ging. Wir kamen gerade eine zwei Kilometer lange, dafür aber 9 Euro teure, vernebelte Passstrasse herunter, als wir beschlossen auf einem eigentlich mit schöner Aussicht versehenen Parkplatz zu halten und auf eine bessere Sicht zu warten. Bei dieser Gelegenheit stieß Matthias beim Austreten auf diverse, sein Sammlerherz erfreuende, Waldpilze. Leider ist es mit der Pilzkunde nicht weit bestellt. Daher musste ein Selbstversuch Aufschluss über die Ungiftigkeit geben. Also schnappte er sich die am verträglich aussehenden Pilze, biss beherzt ab und wartete auf Vergiftungserscheinung, die sich da zeitigen wollten. Zurück aus dem Wald wanderten die vermeintlich essbaren Pilze, nach einer Inspektion von Theresa, umgehend in den Kühlschrank.

 

Als nächstes stand noch die sich komisch verhaltende Alarmanlage auf dem Programm, die seit neustem statt hupen und blinken nur noch blinken und stinken auf dem Programm hatte. (Was natürlich nichts mit Matthias wilden elektronischen Eigenkreationen zu tun haben konnte!) Um es kurz zu sagen, in Zukunft verhindert ein, an einem geheimen Ort angebrachter, Geheimschalter, dass es hupt und blinkt zur gleichen Zeit.

Solchermaßen präpariert zogen wir weiter, an Europas größten Wasserfällen vorbei (Krimmler Wasserfälle) nach Italien an den Toblacher See, den wir zu Fuß umrundeten. Und da sich noch keine roten Flecken oder sonstige Ausfallerscheinungen bei Matthias gezeigt hatten, genossen wir ein leckeres Pilz-Risotto.

 

 

 

Genug erzählt, jetzt genießen wir die Aussicht und trinken noch ein Bier. Prost!

 

 

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